Wie alles begann – im Jahr 2012

Ich hab gerade die alten Fotos gefunden – und nachdem sie in einem Blogbeitrag hier auf Weingucker untergebracht werden müssen – gibts jetzt einen Blog über Ereignisse im Jahr 2012 – als alles begann.

Wir suchten nach einer gemeinsamen Beschäftigung – einem gemeinsamen Hobby. Und ein Geburtstagsgeschenk wollte auch gefunden werden. Es bot sich das Wochenende an

der Weinakademie in Klosterneuburg an.

Bild 009

Unser Lehrer, der Weinakademiker Johannes war für einen Kollegen eingesprungen. Und er war super. Wir liebten vor allem die Aussage „a scheener Wein“, die wir bis heute immer wieder verwenden.

Unvergessen sind auch seine

Witze über den Chardonnay,

den wir aber trotzdem mögen.

Es war so ein tolles Wochenende,

das wir immer wieder weiterempfehlen. Es ist lehrreich, lustig und kulinarisch toll. Überhaupt ist das Preis/Leistungsverhältnis auf der Weinakademie immer super – man bekommt wahnsinnig viel für sein Geld. Die Kursunterlagen sind natürlich auch super. Vor allem das Weinrad – das wir bis dahin nicht kannten – war eine hilfreiche Sache.

Es war dieses Wochenende, an dem wir feststellten, dass wir von Obst keine Ahnung haben. Wir aßen kaum Obst und konnten den Geschmack von Obst überhaupt nicht zuordenen.

Wie soll man einen Wein beschreiben, der nach Quitte schmeckt, wenn man keine Ahnung hat, wie Quitte schmeckt?

Wir hatten seit Ewigkeiten keine Stachelbeeren, Marillen, Pflaumen oder Kirschen gegessen. Also war auch das eine Bereicherung. Wir kauften sofort nach dem Workshop alle verfügbaren Sorten von Obst – und verkosteten es. Einmal bewusst schmecken – wonach Kirsche schmeckt – und dann zu überprüfen – ob Zweigelt tatsächlich nach Kirsche schmeckt.

Johannes gab uns sehr viel hilreiche Werkzeuge mit: Wenn man den Kirschgeschmack gerade nicht abrufbereit hat – solle man an Kirsch-Dreh und Trink denken. Und das funktioniert tatsächlich super – den hab ich nämlich nie vergessen. Oder auch nicht den Geschmack von Weichselmarmelade oder Pflaumenmus.

Man muss lernen Geschmack abzuspeichern und jederzeit abrufen zu können.

Und wenn man sich dann merkt- dass jener Wein – genau danach geschmeckt hat, wird man ihn immer wieder erkennen. Das hat schon was.

 

 

 

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