Ein Grillabend beim Hillinger, 2.8.2016

Lange vorher hatten wir das wirklich teure Ereignis gebucht. 199€ pro Person ist ja wirklich keine Kleinigkeit für unsereinen.

Gespannt wie ein Pfitschipfeil fuhren wir nach der Arbeit diretissima vom Hauptbahnhof nach Jois. Um 16:30 checkten wir in die Pension Pasler-Bäck ein. So wie wir das schon von der Burgenland Weinreise kannten, wurden wir wieder freundlich aufgenommen, mit einem Glaserl vom Lieblichen verwöhnt und eine Speckplatte gabs natürlich auch. Leider hatten wir diesmal nicht wirklich viel Zeit, um 17:00 war der Beginn des Grillabends angesetzt.

empfang

Wir machten uns noch kurz frisch und dann erklommen wir erneut die Anhöhe auf den Hill. Eskortiert von 2 Hubschraubern erreichten wir das Weingut. Würden wir die meistgestellte Frage unserer Arbeitskollegen wohl gleich klären können? Die Frage war:

Welchen Grill wird er denn mithaben?
Nun: Er hatte sie alle mit!

Der Gruss aus der Küche wurde oben in den Weinbergen kredenzt, frisch aus dem Smoker:

Tullnerfelder Karree mit Akazienhonig, Sezchuanpfeffer und Orangen. Dazu servierte Hillinger einen Rose Secco und einen Muskateller Secco.

Auf den Stehtischen lagen Hillinger Sonnenbrillen und Hillinger Fächer, sehr umsichtig, denn es war ein wirklich heißer Tag. Wir stoppten die Lage ab und die anderen Gäste und bedienten uns beim Karree. Also so leckeres Schweinefleisch hab ich in meinem Leben noch nicht gegessen. Ehrlich.

Dann rief uns der Chef des Hauses hinunter ins Atrium – die Show wollte beginnen und es gab den ersten Wein zu trinken: Blanc de Noir, den weißgepressten Pinot Noir vom Hillinger, anders als beim Pasler Bäck – trocken.

Die tolle Moderatorin Gisela, die nebstbei auch die Kusine des Gastgebers ist, führte witzig, charmant und familiär durch den Abend. Hier waren wirklich nur Profis am Werk.

show

Adi Bittermann, der eigentliche Star des Abends eröffnete.

Was dieser Mann alles über Fleisch weiß – echt unglaublich.

adi.jpg

Wir erfuhren, dass die Australischen Fleischbauern das Rind nicht der Länge nach im Kühlhaus hängen, sondern horitzonal. Dadurch wird das Fleisch noch zarter. Interessant.

Der erste Gang wurde aufgetischt: Flat Iron Steak auf Kürbis Apfel Pinienkern Gemüse. Dazu gab es einen Sauvignon Blanc 2016 aus Südafrika – natürlich vom Hillinger. Der macht jetzt nämlich auch in der Kap Region Wein und nennt sie: CAPE HILL.

Als nächstes im Glas: Der Chardonnay, diesmal wieder aus Österreich.

An unserem Tisch saßen ein Partner vom Hillinger und sein Freund. Mit den beiden haben wir uns wirklich super unterhalten und deshalb machen wir da auch gleich Werbung für die beiden: http://www.stefanshof.at und http://www.gaestezimmerwurm.at

Adi Bittermann verpackte zwischenzeitlich ein Porthouse Steak in die Salzkruste. Das kannten wir bisher nur vom Fisch. Sehr cool. (Fotos vorher und nachher)

salz.jpgsalzkruste

Ich machte mit der netten Brigitte, abgekürzt Gigi, Bekanntschaft und unterhielt mich mit der lustigen Gisela.

Der zweite Gang wurde aufgetischt: Double Tomahawk Steak mit Puttanesca Sandwich. Ein Genuss, Fleisch wie eine Biscuitroulade. Unglaublich zart.

Leo Hillinger ging zu den roten über. Wir verkosteten den CAPE HILL Syrah und eine Cuvee.

Die Sonne verschwand, die Gelsen strömten ein und ich war sehr begehrt, weil ich die Frau mit dem Gelsenspray war.

Bittermann brachte ein Rib Eye im Ganzen gesmokt mit Süß Erdäpfel Chilli Creme,

serviert an den Tisch. Hillinger antwortete mit einem HILL1 2011 und einem Hill1 1999. (Zitat – die bekommt man sonst nirgends mehr, die trinkt er nur selber 😉

teller.jpg

Der heimliche Star des Abends hatte seinen Auftritt:

Der ICON Hill.

Eine Spezialität, bei der auf einer Rebe nur eine Traube ausgereift wird (Traube nicht Beere!) und dann zu dieser Rarität verarbeitet wird. Die Flasche für diesen edlen Tropfen hat die leider schon verstorbene Stararchitektin Zara Hadid entworfen.

Auch wenn wir das Tröpfen voll Ehrfurcht genossen haben, für uns passt das Preis Leistungsverhältnis nicht, der Hill1 schmeckt so gut, wir erkannten den Unterschied und auch die Begründung für den stolzen Preis zum Icon leider nicht.

Nach dem Icon gabs noch einen Pinot Noir 2011 und dazu das lange erhoffte Porthouse Steak in der Salzkruste. Der zweite, echt spektakuläre Aufritt des Abends.

zerstörte zelle

Zum Blaufränkisch Leithaberg 2011 gab es noch ein Dessert: Valhrona Schokolade Softcake mit Ananas und Whiskey Obers.

Gisela setzte sich noch zu uns und erzählte ein paar echt gute Witze, meine kannte sie leider schon alle. Und auch der Chef persönlich setzte sich auf ein Plauscherl dazu. Eine wirklich interessante und coole Persönlichkeit mit einem Ego für zwei. Adi Bittermann beantwortete Fragen zum Grillen. Es war ein wirklich netter, lustiger, familiärer Abend mit Stars zum Angreifen.

hill

Wofür wir letzten Endes die 200€ bezahlt haben?

  • Für ein grandioses BBQ
  • Für eine Grill-Schule
  • für eine Spitzen-Weinverkostung
  • für eine tolle Show
  • für ein interessantes Networking mit anderen Wein-Fanatikern.

Es war die 200€ voll wert, da haben wir unser Geld schon schlechter ausgegeben. Wir machen das auf jeden Fall wieder, der Besuch in Göttlesbrunn beim Bittermann ist jedenfalls schon eingeplant.

Schön wars!

Nun nochmal zum Nachlesen das Menü

  • Tullnerfelder Karree mit Akazienhonig Sezchuanpfeffer und Orangen
  • Flat Iron Steak auf Kürbis Apfel Pinienkernen Gemüse
  • Double Tomahawk Steak mit Puttanesca Sandwich
  • Rib Eye im Ganzen gesmokt mit Süß-Erdäpfel-Chilli-Creme
  • Porthouse Steak in der Salzkruste
  • Valhrona Schokolade Softcake mit Anans und Whiskey Pbers

und die Verkostungsliste:

  • Rose Secco
  • Muskateller Secco
  • Blanc de Noir
  • Sauvignon Blanc
  • Chardonnay
  • Syrah
  • Cuvee
  • Hill1 2011
  • Hill1 1999
  • hill Icon 2011
  • Pinot Noir 2011
  • Blaufränkisch Leithaberg 2011
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