Burgenland Weinreise 2016, 9. Juni: Beim Scheiblhofer

Andau

Das Weingut Scheiblhofer war ein mächtiger Start in unsere erste Weinreise. Wir wurden freundlich eingecheckt und dann gleich vom Diplom-Sommelier im echt beeindruckenden Betrieb herumgeführt. Alles vom Feinsten, modern, neu, top ausgerüstet. Eine echt super Event-Location, auch wenn Jahr für Jahr zugebaut wird und nicht mehr alles aus einem Guss ist. Wir lernten unter anderem, dass es Amerikanische und Französische Eichenfesser gibt, erstere mit Vanille und Honig Aromen, günstiger als die zweiten, die für elegantere und komplexe Weine gedacht sind.Lustig ist, dass die Scheiblhofers ihren Weinen den ganzen Tag Ö3 vorspielen (so wie manche Bauern ihren Kühen Mozart), damit sie jung und frisch bleiben. Nette Geschichte.

Es war für mich total erstaunlich, dass sich dort jemand die Zeit für uns zwei nahm, wo doch gerade ein ganzer Bus aus der Schweiz abgereist war. Hier wie auch im restlichen Burgenland waren überhaupt alle richtig freundlich. Der Kellermeister selbst, Erich Scheiblhofer, kam herbei, schüttelte uns die Hände und tauschte nette Worte mit uns aus.

https://www.scheiblhofer.at/de/verkosten.html#Raeumlichkeiten

Die Verkostung:

Die Verkostung lief etwas anders als erwartet: Im wunderschönen Verkostungsraum stehen alle Flaschen, beginnend mit jung und Weiß über Rose und Schaum zu Rot und Reif zur Verfügung. Mit den Worten: „kostets euch einfach durch und bei Fragen meldet´s euch“ wurden wir uns selbst überlassen und tauchten ein, ins erste burgenländische Weinparadies.

20160609_163033

Weißweine trinken wir bevorzugt aus der Steiermark, ganz logisch, dass die Weißen aus dem Burgenland ein ganz anderes Frucht-Säurespiel haben. Anfangs für uns etwas gewöhnungsbedürftig, wurden wir die Woche über doch noch richtige Fans der milden fruchtigen Weißweine. Pünktlich mit dem ersten Wein gab´s draußen einen Mega-Wolkenbruch.

Unsere Verkostungsliste

  • Grüner Veltliner 2015
  • Welschriesling 2015 (unser weißer Favorit, erinnert ein wenig an Almdudler)
  • Chardonnay 2015
  • Sauvignon Blanc 2015
  • Gelber Muskateller 2015
  • Big John White 2015

Den Merlot Rose, die Traminer Spätlese, Frizzante und Sekt ließen wir aus, ebenso den Lovely Merlot. Dachte ich am Donnerstag noch, die lieblichen Weine wären nichts für mich, wurde ich später, bei Pasler-Bäck eines besseren belehrt.

Es ging weiter mit:

  • Zweigelt Neusiedlersee DAC 2015
  • Blaufränkisch 2015 (unser Liebling!)
  • Pinot Noir 2014
  • Heideboden Zweigelt 2015 (unser zweiter Platz)
  • St. Laurent 2015
  • Cabernet Sauvignon 2015

Dann war es 17:00 und zum Glück Sperrstunde, mehr wäre an diesem Tag eh nicht mehr gegangen. Püntklich zum Überqueren der Straße um ins gegenüberliegende Haus (das mit den Zimmern) zu gelangen, hörte es wieder auf zum Regnen. Wir rüsteten uns mit Schirm und Regenjacke aus und brachen auf, in Richtigung Abendessen. Wir suchten ein richtiges Heurigenlokal, so folgten wir nicht der Restaurantempfehlung (Seerestaurant Tauber) sondern kehrten beim „zumTischla“ ein und ließen den Abend bei Brettljause, Schmalzbrot, Speckbrot und einer Flasche Big John ausklingen.

Solls uns niemals schlechter gehen!

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